Dominican Republic

Die Dominikanische Republik bildet mit Haiti die zweitgrösste Insel der Karibik – Hispaniola. Bekannt für Badeferien an Traumstränden, bietet das Land jedoch noch viele andere Highlights.

Bekannt ist die Dominikanische Republik für Karibikurlaub zu günstigen Preisen. Doch es lohnt sich, das Land auch abseits der belieben Strände zu entdecken!

Der Pico Duarte, mit über 3000 Metern Höhe der höchste Berg der Karibik. Das für Outdoor-Freunde ideale Gebiet um Constanza und Jarabacoa im Landeszentrum, der noch vom Massentourismus unentdeckten Südwesten mit Traumstränden und bunten karibischen Dörfern sowie das Hinterland der Halbinsel Samana im Nordosten warten auf Ihre Entdeckung. Die lokalen Zigarren und der Rum zählen zu den besten der Welt.

TOP 10 Sehenswürdigkeiten

· Playa Rincón & Playa Frontón – Bilderbuchstrände bei Las Galeras
· Koloniale Altstadt von Santo Domingo – UNESCO Weltkulturerbe
· Pico Duarte – höchster Gipfel der Karibik bei Jarabacoa und Constanza
· Walsaison in der Bucht von Samaná (Januar – März)
· Traumstrand Bahia de las Aguilas & Laguna de Oviedo südwestlich von Barahona
· Gondelbahn Pico Isabel de Torres, Puerto Plata
· Los Haitises Nationalpark
· Wasserfall El Limon, Halbinsel Samaná
· Wilde Natur und Tierwelt am Lago Enriquillo, Barahona
· Las Terrenas – ehemaliges Fischerdorf und Traumstrände, Samaná
· Isla Saona – Naturschutzgebiet mit weißen Stränden & türkisblauem Wasser

Festivals & Events

· Party in den Ruinen von San Francisco, Zona Colonial Santo Domingo – jeden Sonntagabend
· Walbeobachtung in Samana – 15. Januar bis 15. Februar
· Dominikanischer Karneval, landesweit – jeden Sonntag im Februar
· Master of the Ocean, Cabarete – Februar
· Merengue Festival, Santo Domingo – August
· Kolonialfest Santo Domingo – November

Land & Leute

Geschichte

Die Dominikanische Republik hat eine sehr wechselhafte Geschichte. Spuren davon findet man überall auf der Insel, wobei das Erbe der Kolonialzeit und die moderne Kultur gleichbedeutend nebeneinander existieren. Historische Gebäude und Baudenkmäler ermöglichen dabei eine aufschlussreiche Reise in die Vergangenheit.

1492 traf Christopher Kolumbus bei seiner Landung in Hispaniola auf die Taíno Indianer, ein mutiges und hoch entwickeltes Volk, das sich gegen spanische Kolonialisierung auflehnte. Man liess sie versklaven und auf den neuen Zuckerrohr-Plantagen arbeiten. Die Indios versuchten einige Rebellionen, verstarben aber an Seuchen und Kriegen, daher wurden Sklaven aus Afrika auf die Insel gebracht. Im 17. Jahrhundert eroberten die Franzosen den Westteil der Insel, der sich 1804 als Haiti für unabhängig erklärte; die Dominikanische Republik tat dies 1865. Instabile Jahre unter schnell wechselnden Diktatoren folgten, das Land geriet in Zahlungsverzug und wurde durch die USA besetzt. 1930 kam mit Trujillo durch einen Militärputsch eine brutale Regierung an die Macht, das Land erlebt einen Bürgerkrieg, zahlreiche Menschenrechtsverletzungen und einen weiteren Einzug der USA im Jahre 1966.

Es folgten turbulente Jahre unter demokratisch gewählten Präsidenten, und die Lage stabilisierte sich. Heute kann die Dominikanische Republik auch individuell sicher bereist werden. Soziale Gerechtigkeit und Verschuldung bleiben wichtige Themen, es dominiert aber die sprühende Lebensfreude und Warmherzigkeit der Dominikaner.

Religion

Die Bewohner der Dominikanischen Republik sind zu etwa 75 % Katholiken, 4 % Protestanten, 1,5 % Adventisten, 2 % sonstigen christlichen Kirchen (wie z. B. Zeugen Jehovas oder die Neuapostolische Kirche) und 16 % ohne Religionszugehörigkeit an. Zahlreiche deklarierte Katholiken üben allerdings eine Art von Katholizismus aus, der von afrikanischen Elementen durchzogen ist (Synkretismus). Besagte Praktiken sind unter dem Begriff brujería – Hexerei – bekannt und werden häufig verdeckt ausgeübt.

Musik

Musik und ein tolles Rhythmusgefühl liegen fast allen Bewohnern der Dominikanischen Republik im Blut. Die Musik ist vor allem durch afrikanische und spanische Einflüsse geprägt, was sich besonders beim Merengue zeigt, der Nationalmusik und -tanz in einem ist. In den 90er-Jahren entstand eine Mischung aus Merengue und Hip-Hop oder House: der Reggaeton. Ebenfalls aus der Dominikanischen Republik stammt Bachata, ein eher langsamer und gefühlsvoller Tanz.

Kultur

Eines der grössten gesellschaftlichen Ereignisse ist der Hahnenkampf, welcher für Europäer eher befremdlich wirken mag. Hierfür gibt es in vielen Dörfern eine Holzarena, die extra für diese Kämpfe errichtet wurde. Dabei treten zwei Hähne gegeneinander an, die von ihren Besitzern, den ‹‹Galleros››, extra fein herausgeputzt wurden.

Kunst

In der Dominikanischen Republik werden viele verschiedene Arten von Kunst hergestellt. Es werden viele farbenfrohe Gemälde sowie kunstvolle Holzschnitzereien gefertigt, die anschliessend als Souvenirs an Touristen verkauft werden.

Essen & Trinken

Die dominikanische Küche ist sehr international geprägt. Sowohl afrikanische wie auch europäische Einflüsse sind in der «Cocina Criolla» (kreolische Küche) zu finden. Das landestypische Essen basiert im Wesentlichen auf Fleisch oder Fisch. Es werden verschiedene Gewürze und auch Kokosnuss als Geschmacksverstärker verwendet. Sehr bekannt ist das lokale Bier Presidente oder der lokale Rum wie z.B. Brugal oder Barcelo.

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